Ziele konkret

Das Land Brandenburg ist mit etwa drei Vierteln der Waldfläche der aktuell mit Abstand größte Flächeneigentümer im Betrachtungsraum. Die Stiftung Naturlandschaften verfügt über rund 12 %, die Stadt Lieberose über etwa 1,5 % der Fläche. Die übrigen, am Gebietsrand gelegenen Areale befinden sich im Eigentum von privaten juristischen bzw. natürlichen Personen.

Unter den oben geschilderten Voraussetzungen, also den natürlichen und menschengemachten Gegebenheiten, wie auch den vorhandenen Schutzgebieten gilt es, realistische Entwicklungsmöglichkeiten mit nachhaltiger, auch wirtschaftlicher Perspektive für die Region Lieberose aufzuzeigen.

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Kampfmittel müssen schrittweise beräumt werden.
Naturerleben: ein wichtiger regionalwirtschaftlicher Faktor
(© G. Laeser)
Die ehemalige Bahnstrecke von Cottbus nach Frankfurt/O. Ein künftig für Radfahrer nutzbarer Weg?

Der in Arbeit befindliche Masterplan zur Region Lieberose bestätigt, dass der Naturtourismus die zukunftsweisende Chance für die Region darstellt. Dabei wird die Entwicklung einer Internationalen Naturausstellung (INA) vorgeschlagen - eine Idee, die gänzlich neu ist. Eine INA gibt es bisher nirgends. Die strategischen Ansätze einer IBA, BUGA oder LAGA aufgreifend, soll sich die Ausstellung mit dem international wichtigen Thema "Biodiversität und Mensch" auseinandersetzen. In der Region sollen in einer 7-10jährigen Einrichtungszeit beispielhaft Ansätze und Projekte entwickelt und umgesetzt werden, die im Ausstellungsjahr verbunden mit internationalen Kongressen präsentiert werden. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg unterstützt eine solche Idee.
 
Um eine nachhaltige Absicherung der Entwicklung auch über die INA hinaus zu erreichen, sollte die Einrichtung eines Großschutzgebietes, in erster Linie Nationalpark- oder Naturparks, geprüft werden.

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