Eine Wanderung in ein ehemals besiedeltes Gebiet in der Lieberoser Heide war den zahlreich in Klein Liebitz erschienenen Teilnehmern versprochen worden.
Zunächst frischte der Exkursionsleiter Romeo Buder jedoch die Geschichtskenntnisse der Anwesenden auf. Es wurde aus einem reichen Kenntnisschatz über die Entstehung des Gebietes, die Besiedlungsentwicklung und lokale Eigenheiten berichtet.
Damit auch die Übersicht gegeben war, wurde ein großen Satellitenbild der Region präsentiert.
Nach dieser Einleitung begaben sich die Teilnehmer ausnahmsweise mit ihren Pkw zum Startpunkt der Wanderung am Brandschutzstreifen der Stiftung Naturlandschaften.
Nach einem dank verschiedener Anekdoten des Wanderungsführers abwechslungsreichen Marsch von ca. anderthalb Kilometern merkte man, dass die Atmosphäre des Waldes sich änderte: statt des jungen Birkenwaldes, durch den man bisher gewandert war, konnte man nun einige deutlich ältere Bäume anderer Arten, auch Obstbäume erkennen.
Dies geht, wie Herr Buder berichtet, auf die ehemalige Besiedlung des Gebietes zurück, die in den 1960er Jahren aufgrund des Truppenübungsplatz-Betriebes aufgegeben wurde. Bei genauerem Hinsehen erblickten die Teilnehmer auch Reste von Ziegeln und Mauern. Es soll sogar noch einen Keller unter dem Gebiet geben.
Nach kurzem Aufenthalt wurde die Wanderung um den Burghofsee und das Luch zu Ende geführt und die Teilnehmer verließen das Gebiet - um einige Eindrücke reicher - wieder.