Zur Stiftungsfläche Lieberose

Eine Vielfalt naturnaher Wald- und Gewässerlebensräume findet sich auf der Stiftungsfläche Lieberose. Wertvolle Moore und Klarwasserseen bilden zusammen mit Heiden und großen Sandflächen ein Mosaik verschiedener Landschaften.


Die Stiftung besitzt und betreut dort 3.150 Hektar Flächen, die Teil des größten ehemaligen Truppenübungsplatzes Ostdeutschlands sind (Gesamtfläche 25.500 Hektar). Das Gebiet beherbergt eine große Vielfalt von Tierarten mit eindrucksvollen Vertretern wie Wolf, Fischotter, Biber und Seeadler. Teile des Stiftungsgebietes sind als Naturschutzgebiet, FFH- und SPA-Gebiet ausgewiesen, und auf 65% der Fläche finden bereits keine Eingriffe mehr statt.


Auf dem Wildnispfad am Moorstandort Butzener Bagen kann man die Entwicklung des Gebietes erleben.

Steckbrief Lieberose

Naturschutz

Bis ca. 1992 hat die militärische Nutzung das Gebiet intensiv geprägt. Gleichzeitig blieben die Flächen jahrzehntelang nahezu unberührt von Verkehrswegen, Besiedlung und konventioneller Landwirtschaft. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg hat die Chance ergriffen und diese Flächen nach Abzug des Militärs dauerhaft der Natur gewidmet.

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Tiere und Pflanzen

Die weitläufigen, unzerschnittenen Stiftungsflächen bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Rückzugsmöglichkeiten. Der sandige Untergrund entstand in der letzten Eiszeit,

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Geschichte

Nach der Eiszeit und der allmählichen Wiederbewaldung wurden die Wälder vom Menschen intensiv genutzt. Im 18. Jahrhundert tat sich nutzungsbedingt eine weite Heidelandschaft auf, von der heute noch viele Gebietsnamen künden.

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Erleben

Wildnis in ihrer Schönheit und Faszination erlebbar zu machen, ist erklärtes Ziel der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg. In ausgewählten Bereichen legt sie Wanderwege, Informationspfade und Aussichtspunkte an.

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Internationale Naturausstellung

Die Internationale Naturausstellung Lieberoser Heide (I.N.A.) ist ein innovatives Konzept, das im Rahmen eines Masterplanprozesses mit dem Land Brandenburg und den Beteiligten vor Ort entwickelt wurde.

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