127 km² Flächen hat die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg für den Naturschutz gesichert. Das entspricht in etwa dem Stadtgebiet der Großstadt Osnabrück oder der Größe der Müritz.
Als erste public private partnership dieser Art im Land Brandenburg wurde die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg im Jahr 2000 gegründet.
8% der Landesfläche Brandenburgs werden von ehemaligen militärischen Liegenschaften eingenommen. Sachsen liegt mit 4,6 % auf Platz 2, alle anderen Bundesländer bleiben größtenteils bei einem Anteil von weit unter 4%.
40-50 geführte Exkursionen und Veranstaltungen bietet die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg jährlich auf ihren Flächen an. Die Exkursionen werden von Stiftungsmitarbeitern, Naturwacht, fachkundigen Ehrenamtlichen und den örtlichen Revierförstern geleitet.
30 km Wanderwegenetz sind auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog bereits von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg angelegt worden. Rastplätze und Aussichtspunkte laden zum Verweilen ein, Infotafeln vermitteln Interessantes über Landschaft und Lebensräume.
2% der Landfläche Deutschlands sollen bis zum Jahr 2020 Wildnis sein. Das ist das explizite Ziel der vom Bundeskabinett beschlossenen Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt. Realisiert sind bislang unter 1%.
10.500 km² Ist der Suchraum des von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg initiierten Projektes „Ökologischer Korridor Südbrandenburg“. Im Rahmen des Projektes sollen z.B. Straßen und Bahntrassen für Wildtiere überwindbar gemacht werden, um ihnen lebenswichtige Wanderbewegungen zu ermöglichen.
115 ha Fläche werden in Deutschland täglich durch Bebauung, Verkehrswege etc. versiegelt.